AUSSTELLUNG GALERIE CAMERA KIEW
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Die österreichische Botschaft sowie das Österreichische Kulturforum lud zur Eröffnung der Ausstellung „Kleine Variationen nach großen Meistern“ von Gerhard GUTRUF in die Galerie „Camera“ (wul. Prorizna 22; Eingang im Innenhof) ein.

Die Ausstellung wurde am Mittwoch, den 20. Juni 2007 um 18.30 eröffnet und war bis 4. Juli 2007 zu sehen.

Die Ausstellung wurde vom Bundesministerium für Bildung, Kunst und Kultur sowie vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten unterstützt.

Das Große der Vergangenheit mit dem Erstrebenswerten der Zukunft zu verbinden und damit die Gegenwart zu verbessern oder zumindest erträglich zu gestalten – darum geht es ganz zentral im künstlerischen Werk von Gerhard Gutruf. Die philosophische Weltsicht des Raum-Zeit-Kontinuums bildlich zu formulieren, bedeutet für ihn, über die eigene Zeit hinaus zu wirken.

„Kunst kommt von Kult“ betont Gutruf. Der Glaube an das Absolute verspricht Dauerhaftigkeit. Modische Allüren sind seine Sache nicht. Aufregend ist für ihn vielmehr, zu entdecken, was in alten Kulturen – wie zum Beispiel der ägyptischen - schon vorformuliert worden ist. Und daraus eine Brücke über die Gegenwart in die Zukunft zu schlagen, empfindet er als seine Herausforderung.

In Kiew zeigte Gutruf 50 kleine Ölbilder und 24 Studienblätter zum Thema „Kleine Variationen nach großen Meistern“. Gutruf übersetzt dabei bekannte Werke von so berühmten Malern wie Piero della Francesca, Vermeer, Goya, Cézanne, Klimt, Schiele oder Picasso mit Bewunderung, aber auch mit ironischer Distanz in seine eigenen Bildformen. Er emanzipiert sich dabei deutlich von den Vorlagen, und gerade diese Emanzipation ist es, die die Ergebnisse so spannend machen.